Zu verkaufen standort
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Beschreibung
Die Industrieimmobilie befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Budapest, in dessen zentraler Industriezone, im X. Bezirk (Kőbánya), im Stadtteil Téglagyárdűlő, in der parallel zur Jászberényi Hauptstraße verlaufenden Porcelán Straße. Sie liegt zwischen Industrieanlagen auf dem ehemaligen Brachflächen sowie rekultivierten Bereichen der früheren Ziegeltongruben.
Das Betriebsgelände stellt eine eigenständige, unter einer einzigen Flurstücks Nummer registrierte Liegenschaft dar und befindet sich im ausschließlichen Eigentum (1/1) des derzeitigen Betreibers. Die Eigentumsverhältnisse sind vollständig geklärt. Laut Grundbuch ist die Fläche als „aus dem Bestand ausgegliedertes Betriebsgrundstück“ („kivett üzem“) ausgewiesen. Die tatsächliche Nutzung entspricht der Widmung.
Das Grundstück ist bebaut; der aktuelle Bebauungsgrad beträgt ca. 35 % (Bruttobebauungsfläche ca. 25.900 m²). Die maximal zulässige Bebauung liegt bei 45 %, der vorgeschriebene Mindestanteil an Grünflächen bei 25 %. Die bestehenden Gebäude weisen Hallen/Gebäude zwischen 3 und 18 Metern auf.
Die Gebäude befinden sich überwiegend im nördlichen Teil des Grundstücks. Insgesamt umfasst die Liegenschaft 16 Gebäude in 10 funktionalen Einheiten (Blöcken). Bis auf ein Gebäude sind sämtliche Bauwerke im amtlichen Katasterplan erfasst. Der Gebäudebestand ist heterogen: Im nördlichen Bereich befinden sich Büro- und Werkstattgebäude aus der ersten Hälfte des mittleren und hinteren Teil des Geländes stehen Produktionsgebäude, überwiegend Werkshallen aus den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren. Zwei Produktionshallen wurden zwischen 2007 und 2008 errichtet, eine weitere, um eine Montagehalle erweiterte Produktionshalle im Jahr 2017. Die jüngste Produktionshalle wurde 2026 fertiggestellt und bislang noch nicht in Betrieb genommen.
Das Betriebsgelände wird kontinuierlich genutzt und dient ausschließlich den Produktions- und Lagerzwecken des Eigentümers. Vermietete Gebäude oder Flächen befinden sich nicht auf dem Grundstück. Der Eigentümer produziert auf dem Gelände Feuerfest- und Wärmedämmstoffe, gepresste Steine, gegossene Formteile, Sackbetone sowie plastisch geformte feuerfeste Produkte. Eine weitere Nutzung der Immobilie für feuerfest- bzw. baustoffindustrielle Produktions- und Logistikzwecke ist ohne wesentliche Umbauten möglich.
Der Standort verfügt derzeit über eine Gasversorgung von 150.000 bis 200.000 m³ pro Monat. Der jährliche Stromverbrauch beträgt rund 2.900 MWh. Die Versorgungsinfrastruktur der Liegenschaft ist für diese Kapazitäten ausgelegt. Eine Versorgung mit erneuerbaren Energien besteht derzeit nicht. Das Grundstück verfügt über einen Gleisanschluss, der jedoch seit längerer Zeit nicht genutzt wird und für eine Reaktivierung einer Genehmigung bzw. Wiederinbetriebnahme durch die MÁV (Ungarische Staatsbahn) bedarf.
Detaillierte Beschreibung
Die Immobilie liegt im mittelöstlichen Bereich von Budapest im X. Bezirk Kőbánya. Kőbánya wird im Norden durch die Kerepesi Hauptstraße sowie im Süden durch die Üllői Hauptstraße und die Schnellstraße zum Flughafen Budapest Liszt Ferenc begrenzt. Im Westen besteht über den Hungaria-Ring eine direkte Verbindung zur Innenstadt. Die verkehrstechnische Anbindung innerhalb des Bezirks kann als gut bezeichnet werden. Die wichtigsten Verkehrsachsen sind die Jászberényi Hauptstraße, Maglódi Straße, Gyömrői Straße und Harmat Straße. Bedeutende Verkehrsknotenpunkte in der Umgebung sind die Endstationen der Metro-Linien M1 und M2.
Das Betriebsgelände befindet sich im zentralen Teil von Kőbánya innerhalb einer zusammenhängenden Industriezone, die von der Jászberényi Straße, der Maglódi Straße und der Kozma Straße begrenzt wird. Es liegt südlich der Jászberényi Hauptstraße in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung Kozma Straße/Jászberényi Hauptstraße. Das nähere Umfeld ist durch gemischt genutzte ehemalige Industrieflächen mit ausgeprägter Logistikfunktion geprägt.
Die Liegenschaft ist über die von der Jászberényi Hauptstraße abzweigenden Straßen Porcelán Straße und Tárna Straße erreichbar. Die Jászberényi Straße ist eine städtische Hauptverkehrsstraße und zugleich Teil der Nationalstraße Nr. 31. Das Stadtzentrum von Budapest ist je nach Tageszeit innerhalb von etwa 20 bis 30 Minuten erreichbar. Der internationale Flughafen Budapest Liszt Ferenc liegt in einer Entfernung von rund 20 bis 25 Fahrminuten. Das Grundstück ist für Fahrzeuge bis 24 Tonnen im Zielverkehr zugänglich. Das maximale tägliche Lkw-Aufkommen lag bisher bei etwa 30 bis 40 Fahrzeugen. Die Zufahrt für Schwerlast- und Fußgängerverkehr erfolgt über die Porcelán Straße.
Vor 1991 befand sich auf dem Gelände das Schamottewerk der Magnezitipari Művek. Die Nachbargrundstücke werden im Norden zu Lagerzwecken genutzt, im Westen befindet sich das ehemalige Porzellanwerk, im Osten ein mit kommunalen Abfällen verfülltes ehemaliges Abbaugebiet ohne Bebauung und im Süden weitere Industrieflächen. Ein öffentlicher Straßenanschluss besteht ausschließlich an der nordwestlichen Ecke über das Tor in der Porcelán Straße.
Das Grundstück ist durch einen Zaun in zwei Bereiche unterteilt. Der bebaute und vollständig eingefriedete nördliche Grundstücksteil umfasst ca. 51.000 m². Der südöstliche, nicht eingezäunte Grundstücksteil mit einer Größe von ca. 23.200 m² gehört zu einer ehemaligen verfüllten Tongrube und grenzt an das Nachbargrundstück mit der Flurstücks Nummer 41007/26.
Diese Fläche gehörte ursprünglich zu einem insgesamt rund 80 Hektar großen Tongrube, aus dem im Laufe des 20. Jahrhunderts etwa 10 Millionen m³ Ton gefördert wurden. Ab den 1970er-Jahren wurde das Areal als Deponie für kommunale Abfälle genutzt. Anfang der 1990er-Jahre erfolgte die Rekultivierung und Abdeckung mit Mutterboden. Aufgrund dieser historischen Nutzung ist das Grundwasser in der Umgebung belastet, weshalb im Grundbuch ein dauerhafter Umweltschaden eingetragen ist. Da eine Sanierung des Grundwassers nicht auf ein einzelnes Grundstück beschränkt durchgeführt werden kann, hat die Umweltbehörde für die zum Verkauf stehende Liegenschaft lediglich den Betrieb eines Monitoring-Brunnens vorgeschrieben. Die Wasserqualität dieses Brunnens ist jährlich zu überwachen.
Gebäudeübersicht
Gebäude 1 – Pförtnergebäude
Baujahr: ca. 1970
Nutzfläche: ca. 55 m²
Eingeschossig, Flachdach
Lage: Nordwestliche Ecke des Grundstücks
Ausgestattet mit Videoüberwachung für das gesamte Gelände sowie elektronischem Zutrittssystem mit Schranke, Durchfahrtskontrolle und Alkoholtestsystem.
Gebäude 2 – Verwaltungsgebäude
Baujahr: ca. 1910
Zweigeschossig, Satteldach
Umfangreich renoviert
Neue Fenster, vollständig klimatisiert
Nutzfläche: ca. 1.000 m²
Ausstattung: etwa 20 Büros, großer Besprechungsraum, Labor sowie Nebenräume.
Gebäudeeinheit 3 – Werkstatt- und Sozialgebäude
Baujahr: vermutlich 1910er-Jahre
Zweigeschossig
Fläche: ca. 3.000 m²
Nutzung: Umkleiden, Sanitäranlagen, Lager, Werkstätten sowie eine nahezu fertiggestellte Werkswohnung.
Gebäude 4 – Transformatorenstation
Baujahr: 1970er-Jahre
Fläche: ca. 105 m².
Gebäudekomplex 5 – Produktions- und Lagerbereich
Gesamtfläche: ca. 17.500 m²
Hallenhöhen: 10,5 bis 12,0 m
Bauweise: Stahlbeton, Mauerwerk und Sandwichpaneele
Erweiterungen: 2008, 2017 und 2026
Größter Gebäudekomplex des Standorts.
Gebäude 6 – Überdachte Lagerhalle
Fläche: ca. 760 m²
Baujahr: ca. 1960
Nutzung: Rohstoff- und Fertigwarenlager.
Gebäude 7
Fläche: ca. 750 m²
Baujahr: 1990
Überdachte Lagerhalle.
Gebäudeeinheit 8
Fläche: ca. 1.800 m²
Baujahr: 1990
Überdachte Lagerhalle.
Gebäude 9
Fläche: ca. 610 m²
Baujahr: 1970
Eingeschossiges Lagergebäude mit flach geneigtem Dach.
Gebäude 10
Fläche: ca. 1.300 m²
Baujahr: 1970
Lagergebäude mit flach geneigtem Satteldach.
Bei ernsthaftem Interesse ist eine Besichtigung des Standorts jederzeit möglich. Darüber hinaus stellen wir gerne weiterführende und detaillierte Informationen zur Immobilie zur Verfügung.
Zusammenarbeit mit Immobilienmaklern sind willkommen. Ein exklusiver Vermarktungsauftrag kann jedoch nicht vergeben werden.